Dorothea Duhme

Hebammenpraxis Soest

„Dass man seine Geburt selbstbestimmt gestalten kann“

Meine ersten beiden Kinder bekam ich im Krankenhaus. Bei beiden war ich nicht zufrieden und glücklich mit dem Verlauf, deshalb war mir sehr schnell klar, als ich den positiven Test in der Hand hielt, dass ich dieses Mal daheim bleiben wollte in meinem gewohnten Umfeld. Zu dem erübrigte sich dann der Stress einer Autofahrt und die Unterbringung der großen Geschwister. Zum Glück schickte mir eine Freundin den Namen einer Hebamme die Hausgeburten begleitete und ich war so froh, dass Dorothea uns begleiten würde.

Wir erwarteten Ida zum Ende Januar. Ich wehte immer mal wieder leicht vor mich hin, sodass wir schon glaubten, Ida käme eher Mitte Januar, doch nichts tat sich. Abend für Abend hatte ich immer mal wieder Wehen. Als Ende Januar immer noch nichts geschehen war, wurden wir langsam nervös, da Dorothea am 03. Februar in den Urlaub starten wollte und ich mit niemand anderem entbinden wollte. Doch nachts, am 02. Februar spürte ich um halb zwei leichte Wehen. Um zwei weckte ich meinen Mann. Er zündete viele Kerzen an und BossHoss liefen leise. Um halb drei rief er Dorothea an und bat sie zu kommen, da meine Wehen sehr schnell stärker wurden. Kurze Zeit später war sie bereits da. Während also noch alle Kinder schliefen und die Fotografin eintrudelte, aß Dorothea erst einmal ein Stück Käsekuchen und trank einen Kaffee. Ich hatte mir einen Geburtstagskuchen für Ida gewünscht, weshalb wir in der Zeit ständig frischen Kuchen im Haus hatten.

Dorothea hörte die Herztöne ab und so Tim begann den Pool zu füllen. Meine Freundin, die wir gerufen hatte, damit sie sich um die Kinder kümmern könnte, half ebenfalls. Um halb vier stieg ich in den Pool, der bis dahin noch nicht komplett gefüllt war. Acht Minuten später platze meine Fruchtblase und Ida kam zehn Minuten später zur Welt. Pünktlich, als der Kopf geboren war, stand Lotta mitten im Raum und rief „ich große Schwester bin!“.... Kurz darauf aßen alle großen Schwestern gemeinsam Kuchen zum Frühstück und Dorothea kuschelte sich zu mir und Ida aufs Sofa. Tim schmunzelt noch heute, wenn er von der Geburt erzählt, weil Dorothea ihn fragte, ob sie die Socken ausziehen dürfe.

In dieser ganzen Zeit war Dorothea da. Beobachtete. Redete nicht viel und half mir ungemein mit dieser Ruhe die sie ausstrahlte. Kein hektisches Geraschel während der Geburt, kein rein kein raus gehen wie ich es aus dem Krankenhaus kannte. Sie erklärte Tim, dass es wichtig sei, das mein Po unter Wasser bleibt, gerade weil der Pool ja noch nicht ganz voll war.

Ich bin so froh, Dorothea kennen gelernt zu haben. Sie hat mein Gefühl bestärkt, dass man das auch alles Zuhause machen kann, dass man nicht alle Vorsorgen vom Arzt machen lassen muss und das man seine Geburt selbstbestimmt gestalten kann. Egal welches Anliegen ich hatte, sie hatte immer ein offenes Ohr und einen Tipp.

Mein Mann war bis zum Schluss nicht überzeugt, von meiner Idee der Hausgeburt. Es hat ihn so beeindruckt, dass Dorothea kein CTG brauchte, während der Geburt, dass sie nicht zum pressen angeleitet hat oder mich sonst irgendwie untersuchen musste, sondern ihm währenddessen noch in Ruhe Sachen erklären konnte. Es war alles viel viel entspannter als die Geburten zuvor und er hatte nicht mehr das Gefühl nur passiv dabei zu sein, sondern ganz aktiv mir helfen zu können.

Wir sind so glücklich, dass Dorothea uns begleitet hat und können das nur jedem empfehlen. In keinem Moment fühlten wir uns unsicher. Wir sind sehr dankbar für die wunderbare Betreuung vor während und nach der Geburt. Jeder Besuch von ihr war sehr angenehm und wir haben uns immer gefreut.Auch jetzt, 12 Wochen später, sind wir immer noch völlig beflügelt von dieser tollen Geburt! Ida beruhigt sich übrigens sehr schnell, sobald sie nun BossHoss hört!

Svenja & Tim

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