Dorothea Duhme

Hebammenpraxis Soest

„Mit unserer Entscheidung sind wir bis heute rundum glücklich“

An einem wunderschönen Sonntag im August 2012 erblickte unser kleiner Sonnenschein das Licht der Welt. Mit der Idee der Hausgeburt wurde ich noch vor der Schwangerschaft aus unterschiedlichen Quellen infiziert. Leider wollte mein Mann sich nicht annähernd auf die Idee einlassen. Die üblichen Vorurteile, eine Hausgeburt sei viel zu gefährlich und gehöre ins Mittelalter, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht zu widerlegen. Brauchte ich auch nicht. Denn über Zufall stieß er später selbst erneut auf das Thema, informierte sich ausführlich über alle denkbaren Komplikationen, Statistiken, Erfahrungsberichte... Und kam schließlich zu dem Ergebnis, dass eine Hausgeburt keineswegs riskanter ist als eine Krankenhausgeburt, jedoch wesentlich angenehmer für Mutter und Kind. Somit hatte ich seinen Segen und seine volle Unterstützung.

Die Suche nach einer Hebamme, die uns durch die Hausgeburt begleitet, führte schnell zu Dorothea. Ihre Art, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht alles anbieten zu müssen was gerade modern ist, war uns sofort sympathisch. Die ruhige und gelassene Ausstrahlung zeugt von reichlicher Erfahrung und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Genau richtig für unsere immerhin erste Geburt!

Mit unserer Entscheidung sind wir bis heute rundum glücklich.

Es war eine faszinierende Erfahrung, den Geburtsverlauf einfach intuitiv geschehen zu lassen. Die richtige Atmung, die Körperhaltung stellt sich alles von selbst ein. Ganz ohne ärztliche Anweisung. Meiner Meinung nach funktioniert das am besten in einer gewohnten Umgebung, in der ich mich wohl und sicher fühle mit meinem Mann und einer erfahrenen Hebamme meines Vertrauens. Dorothea verstand es, sich dezent in den Hintergrund zurückzuziehen, während wir uns als Paar durch die Wehen gearbeitet haben – und dennoch immer da zu sein, wenn wir sie brauchten.

Der Verzicht auf Schmerzmittel ließ sich im Rausch der Hormone, trotz eines Geburtsstillstandes bei 8 cm, ganz gut verkraften und reduziert ganz nebenbei auch noch einige unnötige Risiken. Wer weiß, ob ich mich in einem Krankenhaus unter Schmerzen und Hormoneinfluss und Zuspruch des Klinikpersonals noch bewusst gegen eine PDA entschieden hätte? Heute weiß ich, dass es auch ohne bestens klappt.

Die Geburt ist eine besondere und intime Erfahrung. Wir sind glücklich, dass wir diese als Familie in privater Atmosphäre auf ganz natürliche Art und Weise erleben konnten. Genau so unbezahlbar ist die Ruhe danach. Eine Klinik wird anscheinend als öffentlicher Raum betrachtet. Kaum jemand hat Bedenken, da unangemeldet hineinzuplatzen. Zu Hause kann man sich den Besuch in angenehme Portionen selbst einteilen. Das ständig ein- und ausgehende Klinikpersonal entfällt. Bei Fragen stand uns Dorothea immer helfend zur Seite. Ansonsten nur wir drei und alle Zeit der Welt, um uns neu kennenzulernen.

Eine Hausgeburt können wir allen empfehlen, die bereit sind, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, bei denen bei normalem Schwangerschaftsverlauf keine Kontraindikation besteht. Zudem ist es äußerst hilfreich, wenn der Partner zu hundert Prozent dahinter steht.

Wir freuen uns jetzt schon auf unseren zweiten Nachwuchs im Herbst dieses Jahres. Natürlich zu Hause. Natürlich mit Dorothea.

Inna & Tim

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