Dorothea Duhme

Hebammenpraxis Soest

„Was für ein Geburtstagsfest!“

Schon zu Beginn meiner zweiten Schwangerschaft stand für mich fest, dass ich gerne zu Hause gebären möchte. Mein Mann stimmte der Hausgeburt vertrauensvoll zu. „Immerhin bist Du ja selbst Hebamme“, hat er gesagt. Schon bald darauf haben wir uns mit Dorothea zu einem Kennenlerngespräch verabredet. Das Vorgespräch verlief sehr sympathisch und wir hatten ausreichend Zeit alles zu besprechen und uns zu entscheiden. Die Chemie passte von Anfang an und das Bauchgefühl sagte bei meinem Mann und Mir „Ja“. Somit wurden wir bereits während der Schwangerschaft von Dorothea begleitet. Für die Vorsorgeuntersuchungen besuchte Sie uns daheim in vertrauter Umgebung und ohne lange Wartezeiten, wie sie oft in Arztpraxen üblich sind. Das war sehr angenehm und verlief problemlos, auch ohne lästiges CTG Schreiben.

Meine erste Tochter Hannah wurde ambulant in dem Krankenhaus geboren, in dem ich auch selbst arbeite. Die erste Geburt verlief ohne Komplikationen. Das bestärkte mich in meinem Wunsch und ich war voller Vertrauen, dass eine Hausgeburt das Richtige für uns sei.

Sonntags morgens begannen gegen 3:30 Uhr die Wehen sofort im regelmäßigen Rhythmus, aber es war gut auszuhalten. Jetzt war Aufstehen und ein Gang zur Toilette angesagt und damit ein Einlauf zur Darmentleerung schon mal hinfällig. Die Wehen blieben konstant im 2-Minuten-Takt. Gegen 6:00 Uhr weckte ich meinen Mann und bat Ihn Dorothea anzurufen nachdem er noch einmal kurz mit dem Hund raus gegangen war. Und während ich die Wehen veratmete, kontaktierte er unsere Hebamme Dorothea gegen halb sieben. Mein Mann heizte den Kamin an und stellte überall Kerzen in der Wohnung auf. Ich wollte gern in die Badewanne. Kurz bevor Dorothea gegen 7:00 Uhr bei uns ankam, platze meine Fruchtblase, während ich in der Badewanne saß. Mein Mann stieg dann zu mir ins Wasser, hockte sich hinter mich und hielt mich die ganze Zeit in den Armen. Das warme Wasser war sehr angenehm und entspannend und Martha würde nicht sofort ins „kalte Leben“ stürzen müssen. Dorothea fühlte das Köpfchen und die Presswehen setzen bald ein. Nach 2 Presswehen war unsere kleine Martha schon da und wir waren überglücklich. Die Uhr zeigte 7:35 Uhr. Sie war so niedlich, weinte nur ganz kurz und schlief dann seelenruhig in Papas Armen, während ich in der Wanne auf die Plazentageburt wartete und anschließend das Bad verließ. Ich legte mich auf das Sofa vor den warmen Kamin und Dorothea untersuchte mich. Alles war heil geblieben und es war keine Naht erforderlich. Papa und Martha kuschelten solange noch in der Badewanne. Anschließend holte Dorothea unsere kleine und legte sie mir auf den Bauch, wo sie sie auch untersuchte. Ich konnte sie sofort an die Brust legen. Mit einem Gläschen Champagner stießen wir auf die Geburt unserer Martha an. Am Vortag hatte ich noch einen Bratapfelkuchen gebacken, den wir anschließend genossen. Was für ein Geburtstagsfest! Eine echte Traumgeburt und kein Vergleich mit einem Krankenhausaufenthalt. Die ruhige und vertraute Umgebung sowie die kompetente und einfühlsame Betreuung durch unsere Hebamme ließen keinen Stress aufkommen und sorgten mit dafür, alles ohne Zeitdruck erleben zu können.

Dorothea besuchte uns auch weiterhin zur Nachsorge bei uns zu Hause. Die Betreuung durch Sie empfanden wir die ganze Zeit hindurch als sehr angenehm und kompetent. Wir sind ihr sehr dankbar für diese wunderschöne Erfahrung unserer Hausgeburt.

Martha wächst und gedeiht und ist ein lebenslustiger, kleiner Sonnenschein... eben ein Sonntagskind!

Andrea & Norman

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